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Homöopathie für Mensch & Tier - Praxis - Jahreskurse - Tieraufstellungen
Peggy Schmah
Schustergasse 3
86447 Aindling
Deutschland
Telefon: 08237-789090
E-Mail:
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Internet:
www.mensch-tier.de
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Homöopathie für Mensch&Tier - Praxis - Jahreskurse - Tieraufstellungen
Praxis
Bei einer homöopathischen Erstanamnese wird die Krankengeschichte des Patienten aufgenommen. Beim Zweibeiner in der Praxis, beim Tier zuhause im gewohnten Umfeld.
Das Symptom der Erkrankung bezieht sich in der Homöopathie sowohl auf die körperliche als auch auf die geistige Verfassung des Patienten. Ebenso auf die Modalitäten, d.h. wodurch sich der Kranke besser oder schlechter fühlt.
Gleichsam einem Fingerabdruck auf einem Blatt Papier, versuchen wir, den dazugehörigen „ganzen“ Menschen oder das Tier zu verstehen.
Wie sieht die Behandlung aus?
Nach einer ausführlichen Anamnese, die beim Menschen und auch beim erwachsenen Tier ca. 1-2 Stunden dauert, werden die Informationen ausgearbeitet, „repertorisiert“ wie wir sagen und mit den uns bekannten Arzneimittelbildern verglichen.
Je nachdem, wie klar oder unklar sich uns das „Puzzle“ der vielen einzelnen Facetten darstellt kann dies nocheinmal einen erheblichen Zeitaufwand bedeuten. Wir suchen dabei nach einem Mittel, dass dem Patienten „ähnlich“ ist. Dabei bedient sich die Homöopathie dem alten Naturgesetz „Ähnliches werde durch „Ähnliches“ geheilt.
Folgebesuche sind bei akuten Beschwerden oft innerhalb weniger Tage, bei chronischen Erkrankungen meist nach 4 bis 8 Wochen nötig und weniger zeitaufwendig wie beim ersten Mal. Folgeverschreibungen richten sich nach der Entwicklung des Krankheitszustandes.
Das Verhalten des Tieres innerhalb seinens gewohnten Umfeldes (Wohnung, Weide, Herde, Familie) sind wichtige Kriterien bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen. Tiere besuche ich immer zuhause. Da sich Tiere oft anders äußern als wir Menschen, bin ich darauf angewiesen wichtige Information über Beobachtung zu erhalten (so wie bei kleinen Kindern!). Wie verhält sich der Patient mir als Fremden gegenüber? Den anderen Haustieren gegenüber?
Sehr oft steht die Krankengeschichte des Tieres in Verbindung mit seiner eigenen Herde (Rudel), oder aber auch in Verknüpfung mit seiner Menschenfamilie, mit der es vielleicht eng zusammenlebt. Das Erkennen dieser Strukturen und Verknüpfungen innerhalb der Gruppe sind ebenfalls wichtige Informationen bei der homöopathischen Fallaufnahme. Häufig ist es nötig nach Erkrankungen, belastenden Situationen für den Familenverband, oder Beschwerden einzelner Mitglieder Ausschau zu halten.
Was sind „Miasmen“ bzw. eine miasmatische Behandlung?
Das ist ein sehr alter Begriff. Hahnemann, der Begründer der Homöopathie verwendete ihn für die Beschreibung der sogenannten Ur-Übel, also Ursachen bestimmter Krankheitsdispositionen und immer wiederkehrender chronischer Geschehen. Damals waren das beispielsweise die Krätze, die Syphilis mit ihren zerstörerischen Folgen, später die Tuberkulose usw.
Erworbene und ererbte Krankheiten, werden als Information im Organsimus gespeichert und an Folgegenerationen weiter gegeben, oft ohne die dazugehörige Krankheit selbst - also beispielsweise die Tuberkulose - zu vererben.
Betrachten wir heute etwa die extrem hohe Häufigkeit an Krebserkrankungen bei Mensch und Tier, so können wir sagen, dass auch diess bereits ein neues „Miasma“ für sich darstellt und in seiner Art bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen mit hinein wirkt.
Es reicht oft nicht aus, nur den Einzelorganismus zu sehen, sondern um umfassend und tiefgreifend therapieren zu können, müssen wir übergeordnete Themen der gesamten Familie mit berücksichtigen. Gerne und häufig drücken unsere Vierbeiner Themen ihrer Menschenfamilie aus.
(sh. auch unter Tieraufstellungen).
Peggy Schmah - www.mensch-tier.de
Tieraufstellungen
Zusatzinformationen zur Begleitung des kranken Tieres
Als Tierhomöopathen geben wir dem Vierbeiner mit unserer homöopathischen Gabe einen Impuls, der im gesamten System Familie wirkt. Das gesamte Bildnis, das Auftreten der Gruppe mit seinen Beziehungen untereinander kann sich verändern.
Dabei geht es nicht um das Verändern als eigenständige Dynamik, sondern in erster Linie um das Sichtbarmachen, das Erkennen. Ein Prozess, der die gesamte Gruppe zu einer gesünderen Lösung führen kann. Vergessen wir dabei nicht, dass alle Krankheitssymptome die bis dahin bestmögliche Entlastung für den Organismus darstellten! Die Intelligenz des gesamten Gefüges dazu anzuregen, immer gesündere Ausdrucksformen zu leben, gehört meinem Verständnis nach, zur Aufgabe des systemisch denkenden Therapeuten.
Als Werkzeug auf diesem Weg des Sichtbarmachens für den Tierhalter selbst, hat sich die Aufstellungsarbeit bewährt.
Beides kombiniert, stellt eine wirkungsvolle Unterstützung der Familie dar, um alle Beteiligten auf ihrem individuellen Weg zu begleiten.
Die Aufstellung kann in Einzelarbeit mit materiellen Symbolen, Gegenständen ebenso geschehen, wie in der Gruppe mit zweibeinigen Stellvertretern. Zweites ist meiner Erfahrung nach sinnvoller, da lebendiger und so dem Leben ähnlicher.
Überraschenderweise nehmen wir dabei als Stellvertreter wahr, wie sich die uns zugedachte Rolle im aufgestellten Feld anfühlt. Manchmal gibt es ganz neue uns bis dahin verborgene Informationen. Durch Bewegung und Umstellungen in der Gruppe erreichen wir eine gesündere Lösung im Beziehungsgeflecht zwischen Mensch und Tier, die dann auch zuhause in der Familie wirken kann. Die Aufstellungen können auch bei Ihnen vorort stattfinden. Termine erfragen Sie bitte telefonisch.
Ausbildung - Weiterbildung
Tierhomöopathie-Jahreskurse mit Peggy Schmah
Tierhomöopathie Jahreskurs 2010 in 86447 Aichach
Beginn: 18. - 19. September 2010, 12 Wochenenden, 1x pro Monat, außerhalb der bayr. Schulferien
Kursort: 86551 Aichach zwischen München und Augsburg
Leitung: Peggy Schmah, Heilpraktiker-Homöopathin, Tierhomöopathin, TT.E.A.M.-Pract.®
Was ist das Besondere an der einjährigen Schulung? Selbständig denken zu lernen und eigene Erkenntnisse zu gewinnen, sind meiner Erfahrung nach wichtige Errungenschaften auf dem Weg zum verantwortlichen, therapeutischen Begleiter. Wichtiger auch, auch als eine „klassische“ Lehre zu kopieren und sich hinter einer Fülle an Wissen zu verstecken.
Heute, nach über 20 Jahren Arbeit mit Menschen und Tieren sehe ich, dass für mich diejenigen Informationen am hilfreichsten waren, die mir geholfen haben, meinen ganz eigenen Weg zu finden. Das hatte für mich eben viel mit Be-greifen zu tun und mit Erfahren am eigenen „Leib“.
Es gibt jede Menge Computerprogramme, die homöopathische Informationen ausspucken. Oft fehlt es aber heute am Verständnis für die Sprache des Organismus, um das Angebotene umsetzen zu können! Zur richtigen Zeit die richtigen Impulse zu setzen. Wir versuchen Symptome und Arzneimittelwissen an unser lineares Denken anzupassen und somit an einer Wahrnehmung festzuhalten, die Krankheitsnamen behandelt und nicht ein Tier, das diese Krankheitssymptome quasi nur als Fingerabdruck abbildet!
Samuel Hahnemann hat zeit seines Lebens geforscht. Wir können aus seinen Erfahrungen anknüpfen und machen dort weiter, wo er in hohem Alter aufgehört hat. Zu seiner Zeit befand sich beispielsweise die Vererbungslehre noch in den Kinderschuhen. Heute haben wir es bei Mensch und Tier nicht nur mit vielen chronischen Krankheiten zu tun, die über Generationen vererbt werden, sondern auch mit Zuständen, die durch viele Medikamente und Impfungen, zum Teil massive Unterdrückungen und sog. Kunstkrankheiten darstellen.
Besonders wirksam ist die homöopathische Begleitung im Bereich der Verhaltensauffälligkeiten. Viele unserer Vierbeiner drücken sich heute über Störungen im Sozialverhalten aus und zeigen unkontrollierte Aggressionen, vielfältige Ängste und Unsicherheiten.
Ebenso wichtig werden die Interaktionen zwischen Mensch und Tier. Ein gut gewählter homöopathischer Impuls kann helfen, neue, gesündere Wege für Lebensgemeinschaften zu finden.
Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt
Um diese Heilkunst zu erlernen, bedarf es nicht nur einem Verständnis für diese Gesetze, sondern auch die Einsicht in die Dynamiken des Lebens.
Jedes Symptom, das uns begegnet, stellt bereits einen Lösungsversuch des Organismus dar! Mitzuhelfen, diese auch noch überflüssig zu machen, sehe ich als Aufgabe des Homöopathen.
Aus diesem Grunde setzen wir in diesem Jahreskurs Schwerpunkt auf das Lernen mit allen Sinnen. Wenn wir uns dem Arzneischatz der Materia Medica nähern, hilft uns dies, die Dynamik der Homöopathie sichtbar zu machen, die dem Lebendigen so „ähnlich“ ist. Wir tun dies mit Hilfe verschiedenster Medien und kreativen Umsetzungen.
Die Verreibung einer Arznei beispielsweise, wie wir sie im letzten Drittel der Schulung gemeinsam in der Gruppe gestalten, stellt immer noch die erkenntnisreichste und wertvollste Art dar, dem Wesen einer Arznei und seiner Kraft zu begegnen.
Kurz zusammengefasst hier die Inhalte des Jahreskurses im Überblick:
Geschichte und Werk Hahnemanns, §Organon
Dynamik von Gesundheit und Krankheit bei Mensch und Tier
Materia Medica, Arzneimittelbilder
Akute Fälle, chronische Krankheiten
Fallaufnahmen, Analysen, Repertorisationen
Einführung in das miasmatische Denken
Eigene Fälle in der Gruppe bearbeiten
Herstellung, Potenzen, der Prozess der Verreibung
Live Anamnesen und Folgeverschreibungen
Das Tier im Familiensystem
Therapeutische Begleitung des alten, sterbenden Tieres
Ich möchte den Schülern ein gutes Grundgerüst mitgeben. Zum einen, den Umgang mit den homöopathischen Naturgesetzen zu erlernen, zum anderen aber auch kreativ und offen zu sein, wenn es darum geht, die individuellen Lösungen, eines lebendigen Organismus, zu unterstützen!
Ziel ist es, selbständig denkende, begeisterte Anhänger der homöopathischen Lehre hervorzubringen, die an ihrer eigenen persönlichen Entwicklung interessiert sind!
Unabhängig, ob nun eine begleitende Rolle des tierhaltenden Menschen angestrebt wird (Heilpraktiker), als Tiertherapeut (THP), oder ob Sie ein zusätzliches Werkzeug in der tiergestützen Therapie suchen. Die Homöopathie, mit dem Schwerpunkt der Interaktion zwischen Mensch + Tier, stellt ein einzigartiges Konzept dar!
Die umfassende Betrachtung des Zusammenspiels von Mensch und Tier in der Familie, egal ob mit Pferd, Hund oder Katze, fliesst regelmässig in den Unterricht mit ein und bietet so auch eine Annäherung an das systemische Denken.
Ansprechen möchten wir mit unseren Kursen Tierhalter, Tiertherapeuten, Heilpraktiker und solche, die es werden wollen. Für wessen Bedarf die 12 Wochenenden ausreichen, und wer seine Energie weiter für den homöopathischen Weg einsetzen möchte, kann das für sich in diesem Jahr herausfinden.
Bitte fordern Sie die ausführlichen Unterlagen zum Jahreskurs Tierhomöopathie2010 an! Diese werden Ihnen per Post zugesandt. Oder besuchen Sie den nächsten kostenfreien Info-Abend im Juli.
Peggy Schmah • Homöopathie für Mensch und Tier
www.mensch-tier.de
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